Die Ferien und die Feiertage zum Jahresende stehen unmittelbar bevor. Die großen Kaufhäuser haben ihre Schaufenster im Farbenrausch der Feiertage dekoriert, und in den Einkaufszentren sieht der Weihnachtsmann vor sich lange Schlangen von Kindern. Für Ihre Marke müssen Sie eine Entscheidung treffen: Nutzen Sie die Gelegenheit, um Ihr Marketing anzupassen, oder lassen Sie sie verstreichen. Sie wissen, dass das Engagement Ihrer Kunden – unabhängig von Ihrer Strategie – über mehrere Kanäle entsteht. Sie wissen auch, dass E-Mail 40-mal effektiver ist, um neue Kunden zu gewinnen als Facebook oder Twitter. Deshalb sollten Sie E-Mails nicht auf die leichte Schulter nehmen.
Hier sind 6 wichtige Punkte, um Ihre E-Mail-Kampagnen für die nächsten Ferien erfolgreich zu machen:
1. Segmentierung
Laut DMA haben Marketingspezialisten ihren Umsatz um 760% steigern können – dank gut segmentierter E-Mail-Kampagnen. Beginnen wir mit einer grundlegenden Segmentierung: Trennen Sie aktive Abonnenten von inaktiven. So erhalten Sie nicht nur die beste Zustellbarkeit, sondern können sie auch mit zwei unterschiedlichen Botschaften ansprechen. Ein einfaches E-Mail-Betreffzeile, die auf das Segment der Inaktiven abgestimmt ist, die persönlich und aufrichtig wirkt – wie „Sie haben uns gefehlt“ – kann sie bis zur erneuten Aktivierung reaktivieren. Sobald Sie diese einfache Segmentierung umgesetzt haben, können Sie noch weiter gehen, indem Sie Alter, Geschlecht, die bisherigen Suchanfragen und die Kaufhistorie nutzen.
2. Personalisierung
Ein entscheidendes Element für den Erfolg Ihrer E-Mail-Kampagnen ist die Personalisierung. Das kann ganz einfach geschehen, indem Sie den Vornamen des Empfängers in die Betreffzeile der E-Mail oder in den Mail-Text einfügen. Noch ausgefeilter wird die Personalisierung, wenn Sie den Kunden erneut mit Inhalten ansprechen, die zu seinen bisherigen Käufen oder Recherchen passen. E-Mails mit personalisierter Betreffzeile werden 26% häufiger geöffnet als andere.
Zur Erinnerung: Behalten Sie immer Ihre Ergebnisse (und Berichte) im Blick, um zu sehen, was bei Ihrer Zielgruppe funktioniert. Wenn Sie mit einer personalisierten Betreffzeile bessere Ergebnisse erzielen, übernehmen Sie diese Strategie für alle zukünftigen E-Mails.
3. Reaktivierung
Stellen Sie während der Feiertage eine Kampagne zur Reaktivierung inaktiver Abonnenten auf, um die Zeit der Januarsalden vorzubereiten. Diese Kampagne ermöglicht es Ihnen, die Informationen Ihrer Inaktiven zu validieren, um Ihre Datenbasis zu aktualisieren. Sobald die Informationen aktualisiert sind, können Sie das Segment in mehrere Teile aufteilen und Ihre E-Mail-Kampagnen starten.
Wir empfehlen Ihnen, eine E-Mail ähnlich wie an Ihre Liste aktiver Abonnenten zu versenden – nur mit einem anderen Betreff und einem anderen einleitenden Absatz. Das sorgt lediglich für kleine Verbesserungen, um Ihre E-Mails entsprechend Ihren Segmenten zu personalisieren. Mehrere Wochen, nachdem Sie Ihre Reaktivierungs-Kampagnen gestartet haben, werden Sie normalerweise Kontakte von „inaktiv“ zu „aktiv“ haben – genau rechtzeitig für Ihre Salden-Kampagnen.
4. E-Mails verdoppeln
Eine weitere Taktik für Ihre Weihnachtskampagnen ist, eine E-Mail erneut an diejenigen zu schicken, die Ihre erste E-Mail nicht geöffnet haben. Wenn Sie täglich eine E-Mail versenden, warten Sie 6–8 Stunden, bevor Sie mit einer Suche bei den Abonnenten, die die E-Mail nicht geöffnet haben, starten.
Erstellen Sie ein Segment der Kontakte, die Ihre E-Mail nicht geöffnet haben, und senden Sie dieselbe E-Mail erneut – mit einem anderen Betreff und einem anderen Einstieg. Der gesamte Inhalt der Mail kann exakt gleich bleiben, und Sie erreichen genau die Zielgruppe, die sich dafür entscheidet, ihre E-Mails später zu öffnen.
5. A/B-Testing
Ein wichtiger Erfolgsfaktor Ihrer Marketing-E-Mails ist das A/B-Testing. Nach dem Prinzip „test & learn“ können Sie Ihre wichtigsten KPIs kontinuierlich verbessern – etwa Ihre Öffnungs- und Klickraten. Diese Strategie zahlt sich insbesondere in der arbeitsreichen Zeit zum Jahresende aus, und Sie sollten darauf setzen, um das Engagement Ihrer Kunden zu steigern.
Das einfachste A/B-Testing betrifft die Betreffzeile der E-Mail. Sie müssen lediglich zwei separate E-Mails an eine Gruppe aktiver Abonnenten senden und dann dem Rest der Gruppe 2–4 Stunden später die E-Mail schicken, die den größeren Erfolg hatte. Diese Strategie ist sinnvoll und kann – wenn Sie möchten – bei jeder E-Mail-Kampagne durchgeführt werden.
Sobald Sie das A/B-Testing Ihrer E-Mail-Betreffzeilen getestet haben, versuchen Sie, den Inhalt zu ändern. Sie können den statischen Inhalt im Vergleich zu GIFs oder jede andere Art von Content testen. Denken Sie daran, Ihr A/B-Testing immer so aufzuteilen, dass die anderen Content-Variablen identisch bleiben, damit Sie einen fairen Vergleich sicherstellen.
6. Optimierung für mobile Endgeräte
Stellen Sie sicher, dass Ihre E-Mails responsiv sind! Laut dem Movablelnk’s Consumer Device Preference Report werden im ersten Quartal 2017 73% auf dem Smartphone geöffnet und gelesen und 27% auf dem Desktop. Da mehr als die Hälfte der geöffneten und gelesenen E-Mails auf mobilen Endgeräten erfolgt, wird ein nicht responsives Design die Abmelderate deutlich erhöhen und den Verbraucher davon abhalten, mit Ihrer Marke zu interagieren. Stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Kunden die bestmögliche Nutzererfahrung bieten, um Ihre Klick- und Konversionsraten während der Weihnachtszeit aufrechtzuerhalten. Mit einem ROI von $38 für $1, das ausgegeben wird, bleibt E-Mail weiterhin das effektivste Marketing-Tool.
Mit diesen 6 Tipps, um Ihre E-Mail-Kampagnen zum Jahresende auf die Beine zu stellen, ist der Erfolg garantiert!
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