Dienstag war Eureos zum Frühstück des CRITT zum Thema professionelle soziale Netzwerke eingeladen. Ziel war es zu sehen, inwieweit die neuen Web-Tools für Unternehmen nützlich sein können.
Ganz ehrlich: Ich fühle mich in so einer Art von Veranstaltung nie besonders wohl. Der Auftrag von Eureos ist vor allem die Vertriebsentwicklung und die Aufwertung industrieller KMU. IT und Web sind nur Werkzeuge; das ist weder eine Leidenschaft noch ein Selbstzweck.
Die anderen Vortragenden hingegen waren Profis auf diesem Gebiet. Wir haben einen vollständigen technologischen Überblick über das Bestehende erhalten, eine vielversprechende Lösung zur Förderung von Innovation (Planetinov) sowie eine Community-Website, die dem ökologischen Wohnen gewidmet ist (Ecovibio).
In meiner Präsentation – wie üblich – habe ich mich natürlich auch zum Echo all dieser Geschäftsführenden von KMU zwischen 50 und 60 Jahren gemacht, die weder Zeit noch Lust haben, mit Viadeo herumzuspielen: zum einen, weil sie nicht die ganze Zeit damit verbringen wollen, und zum anderen, weil das einfach nicht ihr Ding ist.
Am Ende der Vorträge meldete sich einer der wenigen anwesenden KMU-Geschäftsführer zu Wort und sagte, er habe den Eindruck, auf einem anderen Planeten zu leben, wenn er all diese Tools „Web 2.0“ höre. Wie so viele mit dem Aufkommen des Web ist er dabei gewesen, ein paar tausend Euro loszuwerden, um eine Website zu bauen, die ihm nie einen Kontakt eingebracht hat, und er hat Schwierigkeiten zu sehen, was er tun kann, damit sich das ändert.
Jedenfalls hat mich das in einer der Überzeugungen bestärkt, die ich mit Jean-Marc teile: Das Internet zu vereinfachen, um es denen zur Verfügung zu stellen, die es am dringendsten brauchen, aber die absolut nicht die Absicht haben, ihre gesamte Freizeit dafür aufzuwenden – das ist eine Herausforderung mit Zukunft.