Nach einigen Monaten Abstand zu unseren Angeboten für lokale Kommunikation im Web zeichnen sich ein paar interessante Trends ab. Wir haben uns entschieden, hier zwei Fallstudien zu diesem Thema zu teilen.
Der versteckte Erfolg
Bei Eureos richten wir Leistungsindikatoren nicht auf den Traffic aus, sondern auf die Unternehmensziele. In dem Fall, der uns interessiert, haben wir also die Website unseres Kunden so konfiguriert, dass sie die Anzahl der Angebote- oder Informationsanfragen maximiert (in dem Bereich Möbel).
Drei Monate nach dem Start der Adwords-Kampagnen und einer neuen Version der Website fällt die Bilanz mager aus. Ein paar Angebote hier und da, aber nichts wirklich Bemerkenswertes. Daher sehen wir dem Versuch, hier ein Scheitern festzustellen, mit gewisser Sorge entgegen. Vor Ort dann die Überraschung: Der Kunde ist begeistert. Er empfängt uns mit einem „Ich versteh’ ja gar nichts, aber auf keinen Fall soll ich dieses Zeugs hier stoppen.“ Etwas überrascht lasse ich ihn ausführen. Er erklärt mir dann, dass er Dutzende von Leuten bekommen hat, „die ihn im Internet gesehen haben“. Franzosen, aber auch Schweizer. Und was machen diese ganzen Leute: Sie rufen an!
Damit kommen wir zu dem neuen Problem, das sich aus dieser Situation ergibt: Wie lassen sich die Anrufe erfassen, die durch die Ansicht der Website ausgelöst werden, ohne ein Click-to-Call-System wie Skype zu verwenden (unnötig, da es von 90% der Interessenten nicht genutzt wird), sondern indem man den Nutzer eine Nummer mit seinem alten guten Telefon wählen lässt (Sie wissen schon: diese optionale Funktion, die noch bei den letzten iPhones verfügbar ist). Schließlich haben wir einen Weg gefunden (aber den behalten wir für uns 🙂 ). Unbestreitbar: Man macht nur durch Erfahrung Fortschritt.
Das Nachfragedefizit
Wesentlich weniger lustig ist das Nachfragedefizit. Üblicherweise kämpfen wir mit Adwords eher darum, die schlechten Suchanfragen wie „Suche einen Job als Schweißer“ auszusortieren, wenn wir Fachleute anziehen wollen, die ein Unternehmen benötigen, das auf Laserschweißen spezialisiert ist. Im zweiten Fall, den wir untersuchen werden, ist es genau umgekehrt: Wir kämpfen darum, gezielt die drei Personen zu erreichen, die sich lokal für das Angebot des Kunden interessieren. Wir werden Ihnen nicht sagen, um welche Tätigkeit es sich handelt, aber lassen Sie uns sagen: Es ist ein für Fachleute ziemlich gängiger Service.
Da wird es ein kleines bisschen schwieriger: Wie kann man ein Angebot an diejenigen herantragen, die potenziell Kunden sind, es aber noch nicht wissen oder noch nicht ausdrücken? Ja, es gibt das Display-Netzwerk (selektiv, wir werden ja auch nicht bezahlen, um auf allen geparkten Domains zu erscheinen …). Aber trotzdem: Die Anzahl der Impressionen kommt nicht in Schwung. Was also tun?
Man sucht…