Aufruf an alle Marketingspezialisten: Es ist an der Zeit, die alten Gewohnheiten beim Marketing-Content abzulegen und den Wandel zu begrüßen. In den letzten zehn Jahren wurden Sie mit dem Begriff „Content Marketing“ überflutet. Auch wenn jede Person ihre eigene Definition zu haben scheint, können wir uns darauf einigen, dass es bei der Umsetzung von „Content Marketing“ mit dem Ziel, unsere Interessenten zu beruhigen und zu binden, manchmal besser ist, weniger davon zu machen.
Man neigt dazu zu denken, dass sich Content Marketing einfach in die Erstellung von Inhalten übersetzen lässt. Aber was kommt danach? Was tun Sie mit all diesem Content? Marketingfachleute müssen sich bewusst sein, dass Content nur der Ausgangspunkt ist und dass die Strategie sich nicht darauf reduzieren sollte, auf den Button „veröffentlichen“ zu klicken.
Sie werden vielleicht überrascht sein zu erfahren, dass 60% bis 70% des von den B2B-Marketingabteilungen verfassten Contents ungenutzt bleiben, laut SiriusDecisions. Das ist eine recht alarmierende Zahl, wenn Sie in der Welt des Marketings und der Umsetzung von Prozessen arbeiten. Laut einem aktuellen Bericht, der von Forrester veröffentlicht wurde, betreiben die meisten Unternehmen „Content Marketing“, was zu Doppelarbeiten führt, die teuer werden können, und zu inkonsistenten Kundenerlebnissen.
Wenn Ihre „Content Marketing“-Strategie für dieses Jahr darin besteht, mehr Inhalte zu produzieren, nur um mehr Inhalte zu haben, kann es sinnvoll sein, sie neu zu überdenken. Es geht nicht darum, die Content-Produktion einzustellen, sondern vielmehr darüber nachzudenken, wie Sie etwas Sinnvolles und Relevantes für Ihre Kunden anbieten. Das Ziel ist, das Kundenerlebnis besser zu steuern und zu kontrollieren und gleichzeitig Ihre Ressourcen, Ergebnisse und die Arbeitszeit Ihres Teams zu maximieren.
Hier sind 3 Tipps, um Ihre Content-Marketing-Strategien zu verbessern:
1- Organisieren und bereiten Sie Ihre Inhalte entsprechend den Interessen Ihrer Community vor.
Bevor Sie mehr Zeit in Content investieren, analysieren Sie zunächst das vorhandene Material, um festzustellen, was sich wiederverwenden lässt: Webinare, Whitepaper, Podcasts, E-Mail-Kampagnen, Business Cases usw. Indem Sie diese Übung machen, werden Sie feststellen, dass Sie mehr Content haben, als Sie vielleicht glauben. Als Beispiel: Das Startup Trendkite hat zunächst seine Blogs im Detail analysiert. Innerhalb eines Monats hat das Unternehmen einen Content-Hub gestartet, den „PR Forward“, und die Anzahl der Anmeldungen vervierfacht. Außerdem konnten die MQLs um das Vierfache und die Anzahl der Demos um das Dreifache gesteigert werden. „Wir haben einen neuen Markenblog, der zum wichtigsten Einstiegs- und Nachfragepunkt wurde – und das mit wenig Promotion und ohne unser Marketing neu zu erfinden“, sagte David Cardiel und ergänzte: „Wir haben unsere Abo-Rate allein dadurch massiv erhöht, dass wir Navigation und Zugriff auf unsere Produkte verbessert haben“.
2- Überprüfen Sie, dass Ihr Content die Customer Journey unterstützt.
Wenn Sie möchten, dass Ihre Kunden in der Nähe bleiben, müssen Sie ihnen einen guten Grund dafür geben. Ihr Content muss Ihre Inbound-Strategie unterstützen und die Bedürfnisse des Kunden erfüllen. Schauen Sie auf Ihre Marketingdaten, um zu wissen, welcher Content am meisten bindet und welche Aktivitäten den ROI verbessern. „Letztlich möchten wir, dass Menschen von Content zu Content springen und eine Demo unseres Produkts anfragen“, erklärt Cardiel. „Wir haben das erleichtert, indem wir unser Vertriebsteam mit einer besseren Follow-up-Strategie ausgestattet haben“.
3- Teilen Sie Ihre Inhalte innerhalb Ihres Unternehmens.
Lassen Sie nicht Ihre Business- und Vertriebs-Teams auf Google nach Informationen suchen, um am Ende Schlüssel zu finden, die bereits in Ihren eigenen Inhalten vorhanden sind. Ihr Content muss leicht zugänglich und geteilt werden. Es liegt in der Verantwortung der Marketingfachleute sicherzustellen, dass die richtigen Inhalte genutzt werden, um den Interessenten dabei zu unterstützen, sich bis zum Punkt der Conversion weiterzuentwickeln. Um zu verstehen, welcher Content das Interesse des Kunden weiterhin weckt, müssen Marketingfachleute die Teams in ihre Prozesse einbinden.
Der Schlüssel besteht also nicht darin, mit dem Erstellen von Content aufzuhören, sondern Ihre Aufmerksamkeit auf die Möglichkeiten zu richten, mit denen Sie Ihre Zielgruppe in Richtung relevanter Inhalte für sie beeinflussen können.