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Wichtige Schritte, um eine „Guest-Posting“-Strategie zu entwickeln
6 Min. Lesezeit

Wichtige Schritte, um eine „Guest-Posting“-Strategie zu entwickeln

Nichts ist frustrierender als eine Marketingstrategie, die nicht funktioniert und für die viele Ressourcen eingesetzt werden. Viele Blogger sind in diese Falle getappt: Sie leisten mehrere Beiträge in einem anderen Blog oder in einem anderen Medium und sind dann enttäuscht, wenn sie die erhofften Ergebnisse nicht erzielen.

Um sich als Experte zu etablieren und gute Auswirkungen für Ihre Marke zu erzielen, müssen Sie eine umfassende Veröffentlichungsstrategie als Gast aufsetzen – oder auch als „Guest Posting“ bezeichnet.

Der Stand des „Guest Posting“

Laut „blogging data from Orbit“ veröffentlichen 56,2% der Blogger gelegentlich Beiträge als Gast, während 34,5% nie solche Veröffentlichungen machen und nur 9,3% dies regelmäßig tun. 

Guest posting - wmk

Auch wenn es schön ist zu sehen, dass immer mehr Menschen das Potenzial des „Guest Posting“ erkennen, verhindert diese mangelnde Kontinuität, dass viele Blogger eine echte Rendite (ROI) erzielen.

Im Jahr 2017 planten laut „The State of Digital Media“ 61% der Verleger, die Anzahl der zu veröffentlichenden Gastbeiträge zu erhöhen, während nur 4% in Erwägung zogen, dies zu reduzieren.  

Die Verleger möchten neue Ideen mit ihren Lesern teilen. Sie wollen Inhalte von Menschen veröffentlichen, die auf ihrem Gebiet Experten sind, oder von Personen, die in einem bestimmten Bereich einen Mehrwert schaffen – Inhalte, die für die Leser wirklich interessant sind. Dafür müssen sie das regelmäßig tun, um ihre Leser zu binden.

Dafür müssen sie verlässliche externe Experten finden, die regelmäßig Beiträge leisten und Inhalte von hoher Qualität liefern können. Das lässt sich ohne eine „Guest-Posting“-Strategie nicht richtig umsetzen.

Die Umsetzung einer gelungenen Strategie

Ganz sicher wird ein einzelner Beitrag hier und da nicht dafür sorgen, dass die Website eines Bloggers mehr Traffic bekommt – genauso wenig wird eine Kontaktaufnahme mit einem potenziellen Kunden zu einem unmittelbaren Deal führen.

Eine „Guest-Posting“-Strategie hilft nicht nur den Mitwirkenden dabei, ihre Schreibfähigkeiten zu verbessern und ihr Netzwerk aufzubauen, auch wenn das schon beachtliche Vorteile sind. Es kann aufschlussreich sein, „Guest Posting“ als Eckpfeiler der eigenen Strategie zu nutzen, indem man zu unterschiedlichen Veröffentlichungen beiträgt: einige auf Blogs mit einer großen Reichweite, andere auf deutlich weniger verbreiteten Plattformen, die dafür aber sehr spezialisierte Themen haben.

Dieser breite Ansatz kann stark dazu beitragen, den Ruf im Online-Bereich aufzubauen und so eine große Anzahl an Besuchen und immer besser qualifizierten Leads zu generieren.

So richten Sie eine „Guest-Posting“-Strategie ein

Um das Beste aus Ihren „Guest-Post“-Veröffentlichungen herauszuholen, müssen Sie diese Veröffentlichungen in Ihre gesamte Content-Strategie einbinden.

Veröffentlichungen als Gast ermöglichen Ihnen, sowohl neue Leser zu erreichen als auch der Zielgruppe, die Sie regelmäßig liest, bereichernde und vielfältige Inhalte anzubieten. Allein die Tatsache, dass Ihr Name in einer Veröffentlichung auftaucht, ist für Ihre Leser ein Qualitätsversprechen – aber damit dürfen Sie sich nicht begnügen.

Sie müssen Ihrer Zielgruppe die Möglichkeit geben, mehr über das entwickelte Thema zu erfahren, indem Sie ihnen Links zu anderen relevanten und ergänzenden Inhalten anbieten – zum Beispiel auf Ihrem eigenen Blog oder auf einer Website, auf der Sie zu diesem Thema bereits veröffentlicht haben. So schaffen Sie einen Weg für Ihre Leser: Sie ermöglichen es ihnen, mehr über ein Thema zu lernen, und sammeln dabei neue Tools, etwa Whitepaper oder Guides.

Dieser Ansatz wird nicht unbedingt als werbliche Maßnahme wahrgenommen. Laut der Untersuchung halten weniger als ¼ der Verleger Links zu „bildungsorientierten“ Inhalten für „zu werblich“. Es liegt auf der Hand, dass das Setzen von Links zu anderen Inhalten bedeutet, dass Sie ein Ensemble hochwertiger Inhalte aufbauen müssen. Es wird dringend davon abgeraten, zum Beispiel einen Link zur Startseite Ihrer Website zu setzen, da dies in dem Fall als kommerzielle Werbung wahrgenommen würde. Das Ziel ist es, stets das Interesse Ihrer Leser zu suchen und ihre aktive Teilnahme zu fördern.

Wenn Sie jedoch einen wertvollen, relevanten Inhalt anbieten, der Ihrem Leser hilft, können Sie Links zu Inhalten auf Ihrer eigenen Website oder auf der Partnerseite einfügen, auf der Sie ebenfalls Veröffentlichungen zu dem Thema gemacht haben. Das wird Traffic, Leads erzeugen und den SEO-Optimierungseffekt unterstützen. Sie gewinnen, denn Sie generieren mehr Traffic, die Verleger wecken das Interesse der Leser, und die Leser erhalten Zugang zu qualitativ hochwertigen Inhalten. Je qualitativer Ihr Content ist, desto positiver ist die Wirkung auf Ihre „Guest-Posting“-Strategie.

7 Schritte, um Posts zu erstellen, die Nutzen bringen (Wert)

Eine bessere Gesamtstrategie macht jeden Post wirkungsvoller – aber was macht einen einzelnen Post besser? Hier sind einige Tipps und Tricks, um einen guten Gastbeitrag (Guest Post) zu erstellen. Anschließend können Sie das so lange wiederholen, bis Sie ein Netzwerk an Inhalten über das gesamte Web aufgebaut haben, das die Ziele erfüllt, die Sie sich gesetzt haben.

1. Identifizieren Sie Ihre Zielgruppe und ihren Online-Weg

Was macht Ihr idealer Kunde/Ihr idealer Partner online? Auf welchen Websites bewegt er sich? Welche Art von Content schätzt er und teilt er mit Gleichgesinnten? Versuchen Sie, so viele konkrete Daten wie möglich zusammenzutragen, und erstellen Sie dann eine Liste von Veröffentlichungen mit relevanten Inhalten für das Publikum, an das Sie sich wenden möchten.  

2. Suchen Sie nach den typischen, geschätzten Inhalten

Nachdem Sie die Veröffentlichung bestimmt haben, die es Ihnen ermöglicht, Ihre Zielgruppe anzuziehen, analysieren Sie die Arten von Inhalten, die Ihre Zielgruppe auf den verschiedenen identifizierten Websites besonders schätzt: Welche Themen deckt die Website gern ab? Welche Formate werden bevorzugt – eher kurze oder lange? Viel Text? Infografiken? Listen? Auswertungen mit Zahlen?

Nehmen Sie anschließend Zeit, um die wichtigsten Veröffentlichungsrichtlinien und den Stil zu prüfen. Manche bevorzugen die Verwendung des Kommas, während andere in Bezug auf Überschriften und die Verwendung des „Ich“ sehr genau sind. Je mehr Sie über den Stil wissen, den Ihre Zielgruppe mag, desto leichter werden Sie sie erreichen.

3. Erstellen Sie den Content

Schreiben Sie mit Ihrer Zielgruppe im Blick und schreiben Sie nur über ein Thema, das Sie beherrschen.  Teilen Sie etwas, das einen echten Mehrwert hat, zum Beispiel Tipps oder Tricks, von denen Sie gern früher gewusst hätten. Vermeiden Sie es, Ihr Business direkt zu bewerben – verstecken Sie sich aber auch nicht davor, die Erstellung/Veröffentlichung von Inhalten auf Ihrer Website zu nutzen, um Ihre Ziele zu unterstützen.

4. Bearbeiten und korrigieren

Das sollte Ihnen nicht allzu viel Zeit kosten, aber Sie könnten überrascht sein, wie viele Verleger die schlechte Qualität und mangelnde Professionalität als Hauptgrund anführen, um Ihren Content abzulehnen.

Fazit: Senden Sie keinen Content mit Rechtschreib- und Grammatikfehlern an einen Verleger. Prüfen Sie sorgfältig Ihre Quellen für jede Zahl, die Sie angeben, und fragen Sie bei Bedarf jemanden, ob er den Text gegenlesen kann. Sie können Ihren Content auch mit einem Plagiatsdetektor prüfen und so vermeiden, aus Versehen die Arbeit von jemand anderem zu kopieren. Je besser Ihr Content ausgearbeitet und fehlerfrei ist, desto eher sind Verleger bereit, ihn zu veröffentlichen.

5. Beherrschen Sie Ihren Ansatz

Seien Sie aufmerksam, wie der Verleger der Website kontaktiert werden möchte und wie er Ihren Artikel erhalten will. Manche möchten vielleicht einen vollständigen Artikel, während andere zunächst eher eine Zusammenfassung und eine Autorenbiografie sehen möchten. Versuchen Sie nicht, diese Prozesse zu umgehen, indem Sie dem Verleger direkt eine E-Mail schicken, wenn auf der Website angegeben ist, dass es einen festgelegten Weg gibt, um in Kontakt zu treten.

6. Mit möglichst vielen teilen

Sobald Ihr Content genehmigt und veröffentlicht wurde, teilen Sie ihn auf allen Kanälen, auf denen Sie präsent sind. Facebook, Twitter, LinkedIn, E-Mails usw.: Teilen Sie Ihren Content so weit wie möglich, solange er auf der ersten Seite der Website steht. Je mehr Traffic Ihre Veröffentlichung erzeugt, desto besser sind Ihre Chancen, dass Sie erneut veröffentlichen können.

7. Verfeinern und wiederholen

Berücksichtigen Sie die Rückmeldungen der Verleger, um Ihren Stil und Ihren Ansatz für das nächste Mal zu verbessern. Ihre „Guest-Posting“-Strategie hängt von der Konsistenz Ihrer Veröffentlichungen ab.

Wenn Sie diese Tipps befolgen, werden Sie sicherlich in der Lage sein, Ihren ROI zu steigern.

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