Seit Beginn der Gesundheitskrise haben wir alle Unmengen von E-Mails von Unternehmen erhalten, in denen es um Covid-19, Telearbeit, die Verlangsamung der Geschäftstätigkeit usw. ging,.
Diese massenhaften E-Mail-Versendungen haben insbesondere die Netzwerke der E-Mail-Dienste der Internetanbieter wie Orange, SFR oder auch La Poste stark ausgelastet.
Der Unterschied zwischen Internetanbietern und E-Mail-Kunden
Genau genommen darf man die E-Mail-Kunden, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, den Zugang zu einem Postfach zu ermöglichen – wie Yahoo oder Gmail – und die Internetanbieter (FAI) wie Orange, deren wichtigste Aufgabe darin besteht, den Zugang zum Internet bereitzustellen, nicht verwechseln. Anschließend besteht die Möglichkeit, auch einen Zugang zu einem Online-Postfach bereitzustellen.
Der größte Unterschied zwischen Internetanbietern und E-Mail-Kunden besteht also in der Menge an E-Mails, die ein Empfangsserver gleichzeitig erhalten kann.
Ein E-Mail-Kunde wie Gmail kann gleichzeitig eine enorme Anzahl an E-Mails empfangen. So werden massenhafte E-Mail-Versendungen an diese Postfächer weniger häufig in den Spam-Ordnern landen (vorausgesetzt natürlich, dass Sie die bewährten Vorgehensweisen beim E-Mail-Marketing richtig einhalten.)
Im Gegenteil dazu ist ein Internetanbieter viel weniger dazu geneigt, auf einmal eine riesige Menge an E-Mails zu empfangen.
Üblicherweise ist es wichtig, eine gesunde Datenbank zu haben, aber auch zu wissen, wie viele Adressen von Internetanbietern Sie besitzen.
Wenn das der Fall ist, müssen Sie Warm-up-Phasen umsetzen, die darin bestehen, E-Mails zunächst an eine kleine Anzahl von Kontakten zu senden und dann schrittweise zu erhöhen, damit die Empfangsserver der Internetanbieter Ihre IP und Ihren Domainnamen anlernen, um die Zustellbarkeit Ihrer E-Mail-Versendungen zu optimieren.
Das gilt umso mehr in dieser Covid-19-Zeit, da die Server überlastet sind. Tausende Unternehmen senden gleichzeitig massenhaft E-Mails. Am 23. Mai waren es die Server von La Poste, die aufgrund der zu hohen Anzahl an E-Mail-Versendungen ausgefallen sind.
Achtung: Tapper nicht in die Falle!
Wichtig ist, die Beziehung zu Ihren Interessenten und/oder Kunden aufrechtzuerhalten. Vermeiden Sie jedoch unnötige massenhafte Versendungen. Das hängt von Ihrem Domainnamen-Ruf ab.
Segmentieren Sie Ihre Datenbank
Um die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails zu optimieren, sortieren Sie in Ihrer Datenbank. So können Sie erkennen, welche Ihrer Kontakte aktiv sind und welche inaktiv. Es kann manchmal sinnvoll sein, Ihre inaktiven Kontakte erneut anzuschreiben. In dieser Krisenzeit ist es jedoch vorzuziehen, sich vorerst nur auf die aktiven Kontakte zu konzentrieren. Wir betrachten Kontakte als inaktiv, wenn sie seit mehr als 6 Monaten keine E-Mails geöffnet haben. Sie können außerdem Kontakte berücksichtigen, die in den letzten 6 Monaten Ihre Website besucht haben, sofern Ihnen Ihr E-Mail-Marketing- oder Marketing-Automation-Tool diese Information liefert. Das ermöglicht Ihnen auch, ungültige NPAI-Adressen zu löschen. Je aktueller und aktiver Ihre Datenbank ist, desto besser ist auch Ihre Zustellbarkeit.
Sobald Ihre Datenbank sortiert ist, müssen Sie sie für den Versand Ihrer Marketing-E-Mails (Newsletter, Marketing-Automation-Kampagnen usw.) segmentieren, um die richtige Botschaft an die richtige Person zu senden und gegebenenfalls so effizient wie möglich zum richtigen Zeitpunkt und über den richtigen Kanal (E-Mail, SMS, Push-Benachrichtigung usw.) zu kommunizieren.
Wenn Sie Ihre Datenbank korrekt segmentieren, verbessern Sie zwangsläufig die Zustellbarkeit Ihrer Versendungen, und Sie werden außerdem Ihren Kontakten gegenüber relevanter sein.
Denn es darf nicht vergessen werden, dass die Zustellbarkeit nicht nur durch die Qualität der Datenbank beeinflusst wird, sondern auch durch das Verhalten der Kontakte.
Wenn Ihre Öffnungsraten also sehr niedrig sind, wird Ihr Ruf im Laufe der Versendungen negativ beeinflusst. Und umgekehrt: Je höher die Öffnungsraten Ihrer E-Mail-Kampagnen sind, desto besser ist Ihre Zustellbarkeit. Deshalb spielt die Segmentierung eine sehr wichtige Rolle.