Vor zwei Jahren begegnete ich auf einer Fachmesse dem Geschäftsführer einer mittelständischen Firma mit rund fünfzig Mitarbeitern, der seinen Internetauftritt auf den neuesten Stand bringen wollte.
Während ich versuchte, mehr über sein Geschäft herauszufinden, um den Nutzen eines Web-Ansatzes für seinen Fall einschätzen zu können, verbrachte er die ganze Zeit des Gesprächs damit, mich davon zu überzeugen, dass er nur ein „Rohrbieger“ sei, dass er nichts Besonderes zu sagen habe und dass das Web ihm am Ende nichts weiter bringen würde.
Zwei Jahre später haben wir schließlich seine Website neu gemacht, was schon allein aus Gründen des Erscheinungsbilds notwendig war. Und dann, unterstützt durch den Druck einiger Aktionäre, ist er dennoch den Schritt hin zu einer Vermarktungsstrategie gegangen: Google-Ads-Kampagnen und (eine Prise) Suchmaschinenoptimierung.
Das Ganze ist also seit 1 Monat in Betrieb. Sicherlich sind wir erst am Anfang: Die Landingpages sind wenig gezielt, weil es an intensiverer Marketingarbeit fehlt, der Branchenansatz wird unzureichend ausgearbeitet und das SEO wird Zeit brauchen … aber es läuft.
Sogar wir in der Agentur waren beim Ergebnis noch relativ vorsichtig: 1 qualifizierte Anfrage pro Monat hätte ausgereicht, um das Geschäftsmodell tragfähig zu machen, also war das unser Ziel.
Wie groß war unsere Überraschung zu sehen, dass es innerhalb von 30 Tagen 16 Angeboteinholungen gab, darunter einige von Einkäufern großer Konzerne. Von diesen 16 Anfragen haben 7 realistische Chancen, zu einem Abschluss zu führen – für wiederkehrende Serien von 1000 bis 6000 Stück.
Und raten Sie mal, wer die Vorgehensweise jetzt beschleunigen will? Die Demonstration am Beispiel bleibt einfach unverfehlbar.
