Es ist schon kurios, wie Dinge manchmal ganz von selbst funktionieren, ohne dass man groß darüber nachdenken muss. Als wir 2006 Eureos aufgesetzt haben, ging es um die physische Vermittlung von Unternehmen. Dann haben wir ein einzigartiges Konzept zur Vermittlung zwischen Unternehmen entwickelt – basierend auf der gemeinsamen Nutzung von Wissen (Branchenplattformen).
Nach und nach haben wir uns auf die Konzeption und Übernahme von Internetseiten sowie auf Leistungen zur Web-Sichtbarkeit für industrielle KMU spezialisiert.
Jetzt sind wir also mit dem Management der Kundenbeziehung gestartet. Wenn man darüber nachdenkt, ist das nur folgerichtig: Es folgt dem folgenden Prozess :
– Die Branchenplattformen ziehen KMU an, die feststellen, dass ihre bestehende Internetseite oft nichts bringt (sie haben 3000 Euro bezahlt und seit 3 Jahren keinen einzigen Kontakt im Blick, abgesehen von Werbung und Bewerbungsanfragen)
– Die neuen Internetseiten, die wir liefern, bringen ihnen Geschäftskontakte
– Diese Kontakte müssen bearbeitet werden – das machte vorher niemand (es gab nichts zu bearbeiten)
Am Anfang packt es die Assistenz selbst an, mit einem altbewährten Excel-Tabellenblatt mit 20 Spalten und 200 Zeilen. Und die unvermeidlichen Probleme beginnen: Wie verfolgt man die Korrespondenz mit den Kunden? Wie stellt man sicher, dass man einen Interessenten nicht vergisst zurückzurufen (der Bedarf kommt per E-Mail)? Was passiert, wenn die Assistenz nicht da ist usw. usf.
Logischerweise verändert sich alles, wenn man dem Kunden eine maßgeschneiderte CRM-Lösung anbietet, die automatisch mit der Website verbunden ist. Das macht den Vertrieb wirklich produktiv: Man bearbeitet schnell und man bearbeitet richtig.
Die Frage, die ich mir stelle: Hätten wir genauso viel Erfolg gehabt, wenn wir gleich von Anfang an eine Software zur „Verwaltung der Kundenbeziehung“ vorgeschlagen hätten? Ich glaube nicht. Es lebe die integrierte Lösung.