Im Jahr 2008 hat der Begriff Inbound Marketing die Welt des digitalen Marketings nachhaltig geprägt. Eine neue Denkweise, ein neuer Ansatz, um sich einer neuen Paradigmen-Welt zu stellen. Es war endlich an der Zeit, von Massenkommunikation zu einer persönlicheren, gezielteren Kommunikation überzugehen. Das Leitmotiv? Den richtigen Content, von hoher Qualität, relevant, zum richtigen Zeitpunkt, über den passenden Kanal, für die richtige Person. So kehrte man den Trend komplett um: weg von Push, hin zu Pull. Die Herausforderung bestand darin, Interessenten anzuziehen statt alle und jeden mit irgendetwas irgendwomit zu überfluten – mit dem Risiko, komplett daneben zu liegen. Die Verkündigung hat ihre Wirkung getan, und viele Organisationen haben sich daran gemacht, das aufzubauen, was wie die vermeintliche Wunderlösung erschien.
Es muss klargestellt werden: Die Inbound-Marketing-Strategie lässt sich nicht einfach so nebenbei improvisieren, sonst ist das Scheitern vorprogrammiert. Zu den unverzichtbaren Schritten gehören selbstverständlich die Analyse der Personas und des Buyer Journey (oder Kaufpfads), die Definition einer redaktionellen Richtlinie, die Konzeption eines Redaktionsplans mit den großen Themen, den zu behandelnden Fragestellungen, den Formaten, den Arten von Inhalten, der Erstellung eines Blogs … Und ohne die Social-Distribution-Strategie zu vergessen, um all diese Inhalte zum Leuchten zu bringen, damit sie Abnehmer finden und eine Quelle für Geschäft werden. Wer Inbound Marketing sagt, denkt auch an Tools. Und genau um den Bedarf nach Vereinfachung und Zeitgewinn – unter anderem – zu decken, sind die Tools für Marketing Automation und Social Automation entstanden.
Viele Marketing-Verantwortliche haben sich, obwohl sie von der Vorgehensweise und der Berechtigung des Inbound Marketings überzeugt waren, dennoch schnell einer entscheidenden Frage gegenübergesehen.
Und der ROI des Contents – was ist damit?
Man muss ehrlich und aufrichtig sein. Auch das lässt sich nicht einfach so improvisieren. Inbound Marketing erfordert, eine regelmäßige und hochwertige Veröffentlichung von Content in allen Formaten sicherzustellen. Das reicht zum Beispiel von Blogartikeln für die naheliegendsten Fälle über Video, Infografiken, ohne das Foto zu vergessen – und immer mehr auch den Podcast. Das bedeutet also einen Aufwand: Zeit, personelle Ressourcen und Budget.
Wie ein Excel-Tabellenblatt aus Ihnen noch nie einen Buchhalter gemacht hat, so hat Sie auch eine Farbdose noch nie zu einem Rembrandt gemacht. Das Tool allein bringt nichts. Deshalb haben manche gesagt, Inbound Marketing, Marketing Automation, Social Automation – das sei ja alles ganz schön, aber letztlich nur hübsche Buzzwords, um nicht zu sagen: bösartige Bullshits…
Also, wie macht man das? Am besten wäre es, nachweisen zu können, dass Inbound-Maßnahmen dabei geholfen haben, qualifizierte Leads zu generieren – und damit Geschäft zu erzeugen – und folglich die Investition zu rentabilisieren. Doch der ROI des Contents ist ein wenig zum Heiligen Gral des Marketers 2.0, 3.0, 4.0 geworden…. Alle reden davon, alle suchen ihn, aber niemand scheint wirklich zu wissen, wo er sich tatsächlich befindet!
Und wenn das Zusammenspiel aus Marketing Automation + Social Automation ein Teil der Lösung wäre?
Die Tools für Marketing Automation und Social Automation sind ein bisschen das Yin und Yang einer erfolgreichen Inbound-Marketing-Strategie. Ohne Social Automation gibt es keine soziale Reichweite für die erstellten Inhalte – und damit weniger Sichtbarkeit, weniger Engagement und weniger Möglichkeiten zur Erkennung von Gelegenheiten. Ohne Marketing Automation gibt es kein Tracking des Buyer Journeys, keine E-Mail-Kampagnen, keine Bewertung des Reifegrads… und die Liste ist nicht vollständig.
Heute ermöglichen die weitergehenden Funktionen sowie die möglichen Verknüpfungen zwischen den beiden Tools, die erfassten Daten immer weiter zu verfeinern, die schwachen Signale zu analysieren, aber vor allem auch den ROI nach Content zu bewerten.
Wie? Das lade ich Sie ein, bei dem Workshop zu entdecken, den ich am 4. September nächsten Jahres mit großer Freude auf der Automationday in Lyon moderieren werde.