Ich treffe ziemlich oft auf Kunden, die eine Website haben, die automatisch Musik abspielt. Wenn ich ihnen empfehle, diese Funktion zu deaktivieren, komme ich wie ein Spielverderber rüber : „Das ist doch trotzdem nett!“, „Das ist eine coole Musik“, „Aber warum, wir haben für diese Funktion doch schon bezahlt“…
Hier sind 3 gute Gründe, das nicht zu tun :
Musik ist aufdringlich
Wie bei PopUp- Fenstern mischt sie sich in die private Sphäre des Besuchers ein. Wenn man weiß, dass viele Menschen bei der Arbeit im Internet surfen, kann man sich vorstellen, was für eine Wirkung eine dröhnende Musik inmitten des Büros hat, wenn man vergessen hat, den Ton auszuschalten. Hallo, die Scham. Vor allem, wenn man erst mal 5 Minuten suchen muss, wie man die Sache deaktiviert (wenn es überhaupt möglich ist…).
Musik ist äußerst subjektiv
Vielleicht finden Sie die Musik auf Ihrer Website schön und „cool“, aber das bleibt eben Ihr Geschmack. Prüfen Sie nicht anderen Ihren Geschmack auf, indem Sie das Risiko eingehen, dass es Ihnen nicht gefällt. Wir sind viele, die ihre eigene Musik auf dem Computer oder Tablet hören : Eine andere, störende Geräuschkulisse darüber zu haben, ist wirklich unangenehm.
Musik verlangsamt die Seite
Wenn man weiß, dass die Ladegeschwindigkeit einer Seite ein von Suchmaschinen messbares Kriterium ist und einen starken Einfluss auf die Absprungrate der Website hat, ist es besser, die Seite nicht mit unnötigem Inhalt auszubremsen.
Am Ende haben Sie für eine geschäftliche Website bei der Ausspielung von Musik auf Ihrer Website alles zu verlieren : Im besten Fall erzeugen Sie Gleichgültigkeit, im schlechtesten Fall vertreiben Sie die Mehrheit Ihrer Besucher. Gehen Sie dieses Risiko nicht ein.