Mach es selbst
Abgesehen davon, auf einem anderen Planeten zu wohnen, ist es schwierig, an der neuen Werbung des wichtigsten Großhändlers für Websites der Welt vorbeizukommen. Sagen wir es so: Heute ist es genauso einfach, eine Website zu erstellen wie einen „Klick“. Eine passende Gestaltung? Wählen Sie aus hunderten verfügbaren Vorlagen. Ein Foto? Ein schickes Krawattenband, das seinem Gegenüber im Anzug die Hand reicht, tut es auch. Eine Marketingbotschaft? Wen interessiert’s – jedes beliebige, belanglose Bla-bla tut’s. Und wie die Werbung sagt: Man ist bei Google, und die Kunden können unsere Website auf ihrem Smartphone sehen. Extra.
Diese Betrugsmasche bringt mich immer noch zum Lächeln: Diese scheinbar ausgeklügelte Naivität ist gerade deshalb verwirrend, weil das Angebot die versprochene Leistung bei Weitem nicht erreicht. Denn schließlich wissen alle, die sich ernsthaft mit Entwicklungsfragen für KMU beschäftigt haben: In 95% der Fälle steht das Werkzeug nur für 5% des Problems. Erfolg oder Misserfolg im Web hängt vor allem von der Umsetzung einer Web-Strategie ab, die zum Angebot des Unternehmens und zu den Erwartungen seiner Kunden passt.
Auf das Tool fokussieren oder von Business sprechen?
Es gibt also 2 Möglichkeiten, das Web für ein Unternehmen anzugehen:
Das Schlechte:
- Ich will eine Website machen
- Ich finde ein Tool
- Ich fülle Inhalte ein
- Ich warte (lange, lange…)
Und das Richtige:
- Ich will mein Geschäft über das Web ausbauen
- Ich setze eine Web-Strategie um, die mit meinen Zielen übereinstimmt
- Ich identifiziere die Mittel, mit denen ich meine Ziele erreichen werde (Website, Facebook, Twitter, ScoopIt, Blog, Adwords, Yelp, iPhone-App… Nebenbei: Ich kenne einen Winzer, der 90% seines Umsatzes über Facebook macht und keine Website hat. )
- Ich wähle die passenden Tools aus
- Ich messe und korrigiere ständig
Einer dieser Ansätze erledigt sich in ein paar Klicks – der andere ist der einzige, der es ermöglicht, den Umsatz dank des Webs zu steigern. Entscheiden Sie selbst.
