Als fester Bestandteil von Marketingstrategien ist E-Mail-Marketing längst unverzichtbar geworden. Die Anzahl der pro Jahr versendeten E-Mails steigt kontinuierlich. Daher ist dieser Kanal bei Kontakten sehr beliebt, unabhängig von Ihrem Persona. Im B2B wie im B2C handelt es sich um echte Strategien, die es zu arbeiten gilt. Was ist das, wie nutzen Sie es in Ihrer Strategie und was können Sie von diesem Kommunikationsmittel erwarten? Ich erkläre Ihnen alles in diesem Artikel!
Was ist eine Newsletter?
Definition
Der Newsletter, also das Informationsschreiben, ist per Definition eine E-Mail, die in regelmäßigen Abständen an eine Verteilerliste gesendet wird, mit dem Ziel, insbesondere über die Marke zu informieren. Dabei kann es sich um Informationen über die Marke, über die Entwicklung der Marke oder um zusätzliche Themen handeln.
Beispiel
Konkret kann ein Bio-Laden einen Newsletter versenden, um seine neuen Produkte in den Vordergrund zu rücken, die Entwicklung der Ladenkette zu zeigen oder auch, um saisonale Rezepte zu teilen.
Welche Statistiken Sie kennen sollten, um Ihre E-Mailings zu bewerten?
Zahlen
Die wichtigen Statistiken von Newslettern sollten unbedingt genau im Blick behalten werden. Insbesondere die Öffnungsrate, die Klickrate, die Reaktionsrate und die Konversionsrate müssen nach jeder Aussendung analysiert werden. Die erste Kennzahl entspricht der Anzahl der E-Mails, die geöffnet werden; sie kann durch die Zustellrate ergänzt werden, die den Anteil der E-Mails angibt, die tatsächlich empfangen wurden. Die Klickrate bewertet die Anzahl der Klicks innerhalb der E-Mail. Die Reaktionsrate verknüpft die Öffnungsrate und die Klickrate. Schließlich bewertet die Abmelderate die Anzahl der Kontakte, die als Reaktion auf diese Nachricht darum bitten, nicht mehr kontaktiert zu werden. In manchen Fällen kann auch die Konversionsrate untersucht werden. Um Ihnen zu helfen, finden Sie hier Durchschnittswerte. Achten Sie jedoch darauf: Durchschnittswerte unterscheiden sich außerdem je nach Branche.
|
B2B |
B2C |
|
|
Öffnungsrate |
14,2% |
29% |
|
Klickraten |
3,5% |
4,2% |
|
Reaktionsrate |
Zwischen 10 und 20% |
Zwischen 10 und 20% |
|
Abmelderate |
0,25% |
0,18% |
Meine Newsletter funktionieren nicht: Was tun?
Stimmen Ihre Werte nicht mit Ihren Erwartungen überein? Sind sie plötzlich stark gefallen? Hier sind einige Tipps, wie Sie auf den Rückgang eines Indikators reagieren können.
Wenn die Zustellbarkeit nicht zufriedenstellend ist, muss Ihre Verteilerliste bereinigt werden. Sie enthält mit Sicherheit alte E-Mail-Adressen.
Die Kleinigkeiten, die Sie vermeiden sollten, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen: Ihre Öffnungsrate entspricht nicht Ihren Erwartungen. Daher müssen Sie die Aufmerksamkeit Ihrer Kontakte verbessern. Prüfen Sie zuerst, ob Ihr Betreff nicht zu überladen mit Emojis ist, irreführend wirkt oder Spam-Wörter enthält. Achten Sie darauf, ihn zu personalisieren, indem Sie zum Beispiel den Vornamen Ihres Kontakts ergänzen. Danach können Sie einen A/B-Test einrichten, um die Formulierung zu finden, die zu einer guten Öffnungsrate führt.
Wenn Ihre Klickrate oder Ihre Reaktionsrate nicht gut ist, überprüfen Sie, ob Ihre Buttons sichtbar und ansprechend sind. Anschließend sollten Sie sich fragen, ob der Inhalt Ihrer E-Mail zum Betreff passt. Wenn Sie zum Beispiel ein Buch über Vögel anhand des Covers auswählen, aber innen finden Sie stattdessen Kochrezepte, dann werden Sie es schnell wieder weglegen. Das Gleiche gilt für Ihre E-Mails.
Die Abmelderate ist besorgniserregend, wenn sie 1% übersteigt. Die häufigsten Gründe sind:
- Der Inhalt der Newsletter enttäuscht Ihre Kontakte
- Die Häufigkeit Ihrer E-Mails ist zu hoch
E-Mail-Marketing-Software
Um Newsletter zu versenden, die konvertieren, ist es wichtig, sich mit einer E-Mail-Marketing-Software auszustatten. Dafür gibt es viele Tools, mit mehr oder weniger starker Leistung.
Die wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten, um Ihre Auswahl zu treffen, sind:
- die Benutzerfreundlichkeit
- die Kosten pro Kontakt
- die Möglichkeit zur Personalisierung
- die verschiedenen Funktionen, um E-Mails zu erstellen
- die verwendete Technologie, um die Lesbarkeit der E-Mails sicherzustellen

Denn die Mail-Editoren und Marketingautomatisierung sind manchmal miteinander verbunden. Das ermöglicht mehr Funktionen: insbesondere Organisation und Automatisierung von E-Mails sowie Personalisierung.
Auch die Zustellbarkeit ist unterschiedlich. Mit Marketing Automation profitiert die Absender-IP von besseren Öffnungs- und Klickraten, wodurch Ihre E-Mails beispielsweise nicht als Spam oder sogar in dem Tab „Promotionen“ einsortiert werden!
Also: Zwischen einer E-Mail-Marketing-Lösung oder Marketing Automation – was werden Sie wählen?
Hier sind alle Schlüssel, um die Umsetzung Ihres Newsletters erfolgreich zu gestalten und seine Wirksamkeit sicherzustellen. Wenn Sie die richtige Software, die passende Strategie und die richtige Verteilerliste wählen, haben Sie die drei entscheidenden Punkte für einen erfolgreichen Newsletter. Danach müssen Sie nur noch Ihre Kennzahlen überwachen und sich anpassen!
