Wie Sie einen effektiven Newsletter in 6 Punkten erstellen?
In einer stark vernetzten, wettbewerbsintensiven und besonders wandelbaren Welt ist der Dialog-Marketing-Ansatz das Fundament einer erfolgreichen digitalen Kommunikationsstrategie. Zu den wirkungsvollen Tools, die ein Unternehmen zur Verfügung hat, gehört der E-Mail-Newsletter als unverzichtbarer Baustein. Doch damit er relevant ist, muss der Newsletter nach den Regeln der Kunst erstellt werden. Er soll nicht nur die Neugier Ihrer immer stärker gelangweilten Leser wecken, sondern auch so optimiert sein, dass er aus der Masse heraussticht. Das Ziel ist, Ihre Zielgruppe zu vergrößern, um neue Kunden zu gewinnen – dafür lohnt es sich, die richtigen Karten auszuspielen und einen effektiven Newsletter zu erstellen.
1. Eine aufmerksamkeitsstarke Betreffzeile, um die Öffnungsrate zu beeinflussen
Um das Interesse Ihrer Empfänger zu wecken, muss die Betreffzeile Ihres Newsletters sie ansprechen. Untergetaucht in einem riesigen Strom an werblichen E-Mailings werden sie jederzeit von den Marken umworben. Um sich abzuheben, müssen Sie ihre Aufmerksamkeit gewinnen.
Die Betreffzeile der E-Mail muss sie überzeugen, damit der Newsletter geöffnet wird. Sie ist ein entscheidender Faktor: Ihre potenziellen Leser haben nur wenig Zeit, um Ihnen zuzuhören. Seien Sie kreativ, attraktiv, klar und präzise, wenn Sie sie formulieren. Zögern Sie nicht, Emoticons zu verwenden, um sich von anderen E-Mails abzuheben und damit den Blick zu lenken – aber achten Sie darauf, nicht zu viele davon einzusetzen, denn das kann als Spam angesehen werden und damit Ihre Zustellbarkeit beeinträchtigen.
Es ist nicht nötig, einen Roman zu schreiben, um Neugier zu wecken: Geben Sie einfach in wenigen Worten (weniger als 50 Zeichen) einen Vorgeschmack auf den Inhalt, um sie dazu zu bringen, Ihren Newsletter zu öffnen. Kurz gesagt: Gehen Sie direkt auf den Punkt!
2. Hochwertiger Inhalt für einen effektiven Newsletter
Das ist unverzichtbar. Ohne sorgfältig durchdachte Content-Marketing-Strategie werden Sie Ihren Leser nicht überzeugen. Um Engagement zu schaffen und ihn langfristig zu binden, müssen Sie ihm qualitativ hochwertigen Content bieten. Ja, das muss man wissen: Im Königreich des Internets ist Content ROI. Er steht im Zentrum eines effektiven Newsletters. So untermauern Sie gleichzeitig Ihre fachliche Expertise und positionieren sich als verlässlicher Ansprechpartner in Ihrem Tätigkeitsbereich.
Fassen Sie sich kurz: Verwenden Sie kurze und ansprechende Sätze. Begrenzen Sie Marketing-Fachjargon, damit Ihre Leser nicht abgeschreckt werden. Das Ziel Ihres Newsletters ist nicht, um jeden Preis zu verkaufen, sondern sie über Ihre Neuigkeiten, Aktionen, Veranstaltungen oder andere Aktivitäten zu informieren. Dort sollen sie relevanten und stimmigen Content mit echtem Mehrwert finden, der Ihr Know-how aufwertet. Achten Sie darauf, dass Ihr Newsletter nicht zu lang wird – andernfalls riskieren Sie, sie davon abzuhalten, ihn zu lesen, und sie schnell zum Abmelden zu bringen. Denken Sie außerdem daran, Ihre Inhalte zu Korrektur zu lesen (oder von anderen korrigieren zu lassen). Rechtschreib-, Grammatik- oder Tippfehler werden nicht verziehen und sollten unbedingt vermieden werden!
Schließlich, gestalten Sie auch Ihren Call-to-Action sorgfältig. Verlieren Sie nicht aus den Augen, dass das Ziel Ihres Newsletters darin besteht, Aufmerksamkeit zu erzeugen, um Traffic auf die digitalen Angebote Ihrer Marke zu lenken. Ihr Call-to-Action sollte daher eine Einladung sein, auf Ihrer Website, Ihrem Blog und/oder in Ihren sozialen Netzwerken weiterzulesen.
3. Eine personalisierte Botschaft für eine zielgerichtete Zielgruppe
Damit Ihr Newsletter effektiv ist, ist es entscheidend, sich persönlich an Ihr Kerngeschäft zu richten. Wenn die digitale Präsenz von Unternehmen ein unbestreitbarer Wachstumsmotor ist, basiert sie auf einer intelligenten Ansprache. Heute ist der Konsument multi-verbunden, immer besser informiert und zugleich wankelmütig. Um ihn zu überzeugen und zu binden, muss er sich erkannt und wertgeschätzt fühlen. Personalisieren Sie Ihre Newsletter, damit Sie besser mit ihm interagieren können. Tragen Sie zum Beispiel seinen Vornamen in die Betreffzeile Ihrer E-Mail ein. Ist er nicht ein besonderer Empfänger, der Ihre volle Aufmerksamkeit verdient?
Doch um diese echte Beziehung aufzubauen, müssen Sie Ihre Zielgruppe im Voraus gezielt ansprechen. Indem Sie Ihre Datenbasis segmentieren – also Ihre Kontaktliste – fördern Sie das Interesse, das Ihre Marke weckt. Sie müssen Verteilerlisten erstellen, um festzulegen, welche Empfänger Sie ansprechen. Zum Beispiel: Wer sind bereits bestehende Kunden? Wer sind Leads, die Sie motivieren müssen, um Ihre Angebote abzuschließen?
Genau durch die Bestimmung dieser ersten Kriterien sind Sie in der Lage, den Inhalt Ihrer Newsletter zu personalisieren und anzupassen. Im Laufe der Zeit werden Sie dank eines genaueren Verständnisses Ihrer Marketing-Zielgruppe die gesammelten Daten weiter verfeinern, um neue Listen entsprechend neuer Profile zu erstellen (Segmentierung der Daten nach Alter, Geschlecht, Interaktionen mit Ihrer Marke usw.).
4. Ein responsiver Newsletter für ein mobiles Nutzererlebnis
Wussten Sie, dass nahezu 50 % der Öffnungsrate von E-Mails heute bereits vom Smartphone oder Tablet aus erfolgt? Dieser Wert, der vom Barometer der Mobile Marketing Association France veröffentlicht wurde, bestätigt, dass diese Geräte dabei sind, den Desktop tatsächlich abzulösen. Angesichts der Explosion von Multi-Screen-Nutzungsgewohnheiten steigen die Öffnungen und Klickraten auf E-Mails kontinuierlich.
Diese grundlegende Veränderung in den Gewohnheiten und beim Navigieren sollte Sie dazu anregen, auf responsives Design zu setzen. Es ist wichtig, sich an alle Endgeräte anzupassen, damit Sie das mobile Lesen nicht vernachlässigen.
5. Eine Versandfrequenz, damit Sie Ihren Lesern einen regelmäßigen Termin geben
Es wird empfohlen, in der Versandfrequenz Ihrer Newsletter einen regelmäßigen Rhythmus einzuhalten, um Ihre Zielgruppe zu binden. Je nach Ihren Verpflichtungen und Rahmenbedingungen legen Sie sich ein wiederkehrendes Datum fest und halten Sie diesen „Cruise“-Modus bei. Achten Sie darauf, nicht für eine zu hohe Veröffentlichungsfrequenz zu optieren – das könnte Ihre Leser ermüden und sogar dazu führen, dass sie sich abmelden. Umgekehrt erlaubt eine zu geringe Frequenz nicht, bevorzugte Verbindungen zu ihnen aufzubauen. In der Regel wird ein Newsletter wöchentlich oder monatlich versendet – und dabei wird stets die Qualität gegenüber der Quantität priorisiert.
6. KPI-Tracking für ein optimales Kampagnen-Controlling
Um die Leistung Ihrer Kampagne zu analysieren, ist die Nachverfolgung der KPIs (Key Performance Indicators) bzw. der wichtigsten Leistungsindikatoren unverzichtbar, um die Wirkung und den Erfolg der kommenden Kampagnen zu optimieren – insbesondere:
Die Öffnungsrate
Sie zeigt Ihnen, wie viele Empfänger Ihren Newsletter geöffnet haben. Wenn Sie einen drastischen Rückgang feststellen, sollten Sie möglicherweise die Betreffzeilen Ihrer Newsletter sowie Ihre Marketing-Zielgruppe überdenken. Im Durchschnitt liegt die Öffnungsrate zwischen 20 und 25 %.
Die Klickrate
Diese Kennzahl gibt an, wie viele Personen nach dem Öffnen auf einen oder mehrere Links in Ihrem Newsletter geklickt haben. Die Interpretation ermöglicht es Ihnen, die Relevanz und das Interesse an Ihren Angeboten sowie an Ihren Call-to-Action zu bewerten. In der Regel liegt die Klickrate zwischen 3 und 6 %.
Die Konversionsrate
Die Konversionsrate (oder Umwandlungsrate) ermöglicht es Ihnen zu prüfen, ob Sie die Ziele erreicht haben, die Sie im Vorfeld Ihrer Kampagne festgelegt haben. Sie bezeichnet die Aktionen, die der Empfänger Ihres Newsletters durchführt (Kauf, Anfrage eines Angebots, Anmeldung in einem Kontaktformular usw.).
Die Abmelderate
Die Abmelderate ist ein Indikator, den Sie besonders im Blick behalten sollten. Sie ist sehr aussagekräftig für die Relevanz Ihrer per E-Mail versendeten Newsletter im Verhältnis zu den Erwartungen Ihrer Zielgruppe. Sie entspricht der Anzahl der tatsächlichen Abmeldungen im Verhältnis zur Zahl der versendeten E-Mails. Eine hohe Abmelderate bedeutet, dass Sie die Konsistenz Ihrer Inhalte überarbeiten müssen oder die Erwartungen des Marktes neu bewerten sollten. Der durchschnittliche Wert liegt zwischen 0,2 und 1 %. Ein effektiver Newsletter entsteht nicht aus dem Bauch heraus. Erst wenn Sie viele verschiedene Faktoren berücksichtigen, werden Sie Ihre Ziele erreichen. Um qualifizierte Leads zu gewinnen und Ihre Kunden mit geringeren Kosten zu binden, ist der Newsletter ein wertvolles Tool, das Sie ohne Zögern einführen sollten.