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Multichannel-Marketing – Welche Kanäle sollten 2019 priorisiert werden
5 Min. Lesezeit

Multichannel-Marketing – Welche Kanäle sollten 2019 priorisiert werden

In den letzten Jahren konnten wir eine tiefgreifende Veränderung in der Art und Weise beobachten, wie man Marketing angeht. Denn der technologische Fortschritt bringt das Verhalten der Verbraucher durcheinander, daher ist es für Unternehmen entscheidend, ihre Marketingansätze weiterzuentwickeln. Content Marketing ist das beste Beispiel für dieses Phänomen. Content Marketing ist zu einem der stärksten Trends im Webmarketing geworden. Für die meisten Unternehmen ist es heute eine eigenständige Methode zur Neukundengewinnung.

Die Umsetzung einer Content-Strategie ist nicht so einfach, wie man denkt. Hochwertigen Content zu produzieren ist selbstverständlich der Kern einer Content-Marketing-Strategie, aber das reicht nicht mehr aus. Das liegt unter anderem an der Konkurrenz im Web, die immer härter wird. Laut einer Schätzung werden 92% der Selbständigen und KMU bis Ende des Jahres 2019 eine Website haben.  Deshalb müssen Sie in Ihrer Strategie noch weiter gehen: Die Frage, auf welchen Marketingkanälen Sie Ihren Content platzieren, ist umso wichtiger. Denn selbst wenn Ihr Content qualitativ hochwertig ist, aber niemand ihn sieht, werden Ihre Ziele nicht erreicht.

Um Ihnen dabei zu helfen, die Marketingkanäle zu bestimmen, auf denen Sie Ihren Content verbreiten sollten, haben wir eine Liste der Kanäle zusammengestellt, auf die man sich 2019 konzentrieren muss.

Entdecken Sie die Marketingkanäle, die Ihre Reichweite, Ihre Resonanz und Ihre Einnahmen verstärken können.

1 – Mundpropaganda

Daten sammeln

Laut dem Bericht Marketing & Ethik von 2017 glauben nur 4% der Verbraucher an die Integrität des Marketings & der Werbung.

Wie also sollten Sie vorgehen, um Ihre Zielgruppe zu überzeugen, wenn die Mehrheit von ihnen Ihnen nicht vertraut? Setzen Sie auf Mundpropaganda!

Mundpropaganda ist ein Werkzeug, das jeder von uns im Alltag nutzt. Ob für den Urlaub, ein Restaurant oder eine berufliche App: Die Meinung einer vertrauenswürdigen dritten Partei entscheidet über den Kauf. Laut einer Studie, die von International Data Corporation durchgeführt wurde, ist Mundpropaganda der wichtigste Entscheidungsfaktor für ein B2B-Unternehmen.

Darüber hinaus hat die Mundpropaganda durch das Web noch eine andere Dimension bekommen.  Heute hinterlassen mehr als zwei Drittel der Internetnutzer positive oder negative Bewertungen im Web. Diese Bewertungen sind heute Ratschläge, die man der Mundpropaganda gleichsetzen kann. Wenn Sie gute Bewertungen haben, erhalten Sie ebenfalls Meinungsverstärker. Genau diese Meinungsverstärker können Ihnen helfen, Leads zu konvertieren.

Damit Ihre Mundpropaganda-Strategie funktioniert, müssen Sie sich natürlich auf die Entwicklung des besten Produkts/Services konzentrieren und einen einwandfreien Kundenservice bieten. Mit anderen Worten: Sie müssen die Bedürfnisse Ihrer Kunden erfüllen, bevor Ihre eigenen an der Reihe sind. Erst dann werden Ihre Kunden Ihre Marke an ihre Freunde, Familien oder an andere Verbraucher weiterempfehlen – über verschiedene Bewertungen.

2 – Podcasts

Podcasts kommen ursprünglich aus den USA, doch der Konsum steigt in Frankreich stetig. Wenn man sich auf eine Studie von Opinionway bezieht:

  • 39% der Franzosen hören täglich Podcasts
  • 74% der Hörer erinnern sich an eine Werbung, die sie während des Podcast-Hörens vernommen haben
  • 51% der Hörer geben an, ein Produkt gekauft zu haben, nachdem sie einen Podcast gehört haben.

Der Podcast ist also ein echter Vorteil in einem Kontext, in dem visuelle Informationen überladen sind. Dennoch bedeutet das nicht, dass ein Podcast, sobald Sie ihn veröffentlichen, von vielen Menschen gehört wird. Wie bei jeder Art von Content gilt: Ihr Podcast wird nur dann gehört, wenn er die Aufmerksamkeit der Verbraucher fesselt, wenn er für die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe relevant ist und wenn er seine Hörer unterhält.

Sie müssen also nur noch einen originellen und einzigartigen Podcast-Konzeptentwurf entwickeln.

Wissenswert: Laut einer Studie von Forschern aus dem Bereich der Neurowissenschaften ist Storytelling der beste Weg, um die Aufmerksamkeit der Verbraucher zu gewinnen. 


3 – Die E-Mails

Galt die E-Mail nicht eigentlich als tot – in diesem Jahr? Und im letzten Jahr? Und im Jahr davor? Im Gegenteil: Die Zahlen zeigen uns, dass E-Mail-Marketing noch nicht bereit ist, Abschied zu nehmen.

  • 67% der Internetnutzer haben mindestens 2 E-Mail-Adressen und sind bei mehr als 6 Newslettern abonniert (Studie 2017 Aberdeen Campaign Monitor)
  • 75% der Menschen gehen in ein Geschäft, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu kaufen, die in einem Newsletter beworben wird
  • 76% der Newsletter-Abonnenten haben ein Produkt oder eine Dienstleistung online gekauft, indem sie auf den Link in der E-Mail geklickt haben

Eine loyale und engagierte Abonnentenbasis aufzubauen, sagt viel über die Qualität Ihres Contents und Ihre emotionale Resonanz aus. Auch wenn viele Inhalte das Internet überfluten und der Posteingang der meisten Menschen voll ist, engagieren sich diese dennoch weiter aktiv mit Ihrem Content – ein klares Zeichen dafür, dass sie ihn tatsächlich wertschätzen.

Mehr darüber, wie man eine E-Mail aufbaut, was man tun sollte und was nicht, um die Öffnungsrate zu verbessern, erfahren Sie in unserem neuesten Blogartikel : Die besten Tipps, um die Zustellbarkeit Ihrer E-Mails zu verbessern!

4 – Soziale Medien

Die meisten Menschen nutzen soziale Medien, um dem Alltag zu entkommen, sich zu unterhalten und sich mit anderen zu verbinden. Manchmal jedoch vergessen Marken, warum Menschen soziale Medien überhaupt nutzen, indem sie ihren Content blindlings möglichst vielen Menschen ausspielen.

Mit mehr als 2,7 Milliarden Nutzern sozialer Medien weltweit bewerben seit Jahren Millionen von Marken ihren Content auf diesen Plattformen. Doch die Beliebtheit der sozialen Netzwerke hat jede Plattform mit einer Vielzahl an Artikeln, Fotos und Videos überschwemmt und die Verbraucher mit Inhalten regelrecht überflutet.

Also: Wie erreichen Sie, dass man Ihre Präsenz in den sozialen Medien bemerkt? Das Erste ist, das Verhalten Ihrer Zielgruppe auf den sozialen Netzwerken zu beobachten: Auf welchen Netzwerken sind sie, was mögen sie, kommentieren, teilen sie, und zu welcher Tages- oder Wochenzeit sind sie am aktivsten.

Diese Analysephase ist entscheidend: Denn dank dieser Phase können Sie Ihre Social-Media-Strategie an die Bedürfnisse und Wünsche Ihrer Zielgruppe anpassen und so erfolgreich Leads aus Ihren Veröffentlichungen generieren.

5 – SEO

Suchmaschinen sind vermutlich der beste Marketingkanal, um die Aufmerksamkeit zu gewinnen. Die meisten Menschen entdecken neue Marken und Veröffentlichungen über Google. Tatsächlich nutzen laut Google 89% der B2B-Käufer und 81% der Online-Käufer Suchmaschinen, um neue Produkte und Dienstleistungen zu finden.

Suchmaschinen sind zudem einer der leistungsstärksten Marketingkanäle. Da die Internetnutzer auf Google aktiv Antworten auf ihre Fragen und Lösungen für ihre Probleme suchen, laden sie Ihre Angebote eher herunter oder fordern eine Produktdemonstration an, wenn Sie ihnen das bieten können, wonach sie suchen.

Hier sind die Schritte, die Sie bei der Umsetzung Ihrer SEO-Strategie nicht verpassen sollten :

  1. Eine Liste von Themen für Ihre Strategie zur natürlichen Suchmaschinenoptimierung erstellen
  2. Eine Liste von Long-Tail-SEO-Keywords auf Basis dieser Themen erstellen
  3. Pro Thema eine Seite erstellen
  4. Einen Blog erstellen, um Ihre Strategie auszubauen
  5. Jede Woche Content erstellen, um Ihre Autorität und Expertise für Google zu stärken
  6. Eine Backlink-Strategie aufbauen
  7. Über die neuesten SEO-Praktiken auf dem Laufenden bleiben
  8. Die Ladegeschwindigkeit Ihrer Website optimieren
  9. Die Strategie verfolgen und analysieren

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