Verbessern Sie die Öffnungsraten Ihrer E-Mails, die Conversion-Rate Ihrer Landing Page oder die Klickrate von Ihrem CTA ? Es ist an der Zeit, mit A/B-Testing zu arbeiten. Anhand meines Erfahrungsaustauschs erkläre ich Ihnen, wie Sie es umsetzen, um bessere Ergebnisse zu erzielen.
Die Grundlagen des A/B-Testing
4 Tipps für ein erfolgreiches A/B-Testing
Die Grundlagen des A/B-Testing;
A/B-Testing, auch Split-Testing, ist eine gängige Strategie im Digitalmarketing. Etwa 59 % der Unternehmen nutzen es, um ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen zu optimieren. Dabei vergleicht man zwei Versionen eines Contents, z. B. einer E-Mail, einer Landing Page oder eines SMS.
Definition
Das A/B-Testing hat zum Ziel, zwei Versionen desselben Contents an ähnlichen Zielgruppen zu verteilen, um die Ergebnisse zu vergleichen. Konkret ist es eine Methode, mit der Sie auf einer Landing Page, in einer E-Mail, in einem Call-to-Action usw. an einer Variablen „drehen“ können, um Ihre Leistungskennzahlen zu beeinflussen. So verstehen Sie, welche Elemente auf Ihre Datenbasis wirken, und verbessern dadurch die Ergebnisse Ihrer Marketingkampagnen.
A/B-Testing – ist das dynamischer Content?
Gute Frage! Beide beeinflussen den Content, aber auf unterschiedliche Weise
- Beim A/B-Testing geht es darum, vor allem das Erscheinungsbild einer Variablen Ihres Contents zu ändern, um die erzielten Ergebnisse zu optimieren
- Dynamischer Content passt das Erscheinungsbild oder den Content je nach Profil und Verhalten Ihres Empfängers an.
Welche Unterschiede gibt es zwischen A/B-Testing und Multivariate Testing
Wenn Sie sich ein wenig über A/B-Testing informiert haben, sind Sie vermutlich auf den Begriff Multivariate Testing gestoßen. Damit können mehrere Elemente gleichzeitig getestet werden, z. B. unterschiedliche Layouts, Bilder oder CTAs. Im Gegensatz zum A/B-Testing, das zwei Versionen nur eines Elements vergleicht. Multivariate Testing dauert länger, weil mehr Variablen ausgewertet werden müssen. Außerdem ist es eine Strategie, die mehr Traffic erfordert.
⚠️ Achten Sie beim Multivariate Testing darauf, nicht die komplette Seite oder E-Mail zu ändern. Wenn es große Unterschiede zwischen den beiden Contents gibt, verfälscht das die Analyse und die Rückmeldungen erheblich.
4 Tipps für ein erfolgreiches A/B-Testing
Alle Variablen testen… aber jeweils nur eine!
Sie können viele Parameter testen: Farben, Betreffzeilen, Layout, Uhrzeit, Schriftgrößen, Content, Frequenz. Das sind alles Faktoren, die es ermöglichen, Ihre Conversion-Raten, Klickraten oder Öffnungsraten zu steigern. Ergebnis: Die Kombinationsmöglichkeiten sind unendlich. Je mehr Parameter Sie testen, desto besser optimieren Sie Ihre Inhalte. Allerdings sollten Sie die Variablen nacheinander testen, um den Test nicht zu verfälschen.
Alle Kanäle testen
Das A/B-Testing funktioniert z. B. für E-Mails, Landing Pages, Social Media oder SMS. Wie bei den Variablen gilt: Je mehr Tests Sie durchführen, desto besser können Sie Ihre Ergebnisse steigern. Zum Beispiel: Eine Farbe funktioniert in einer E-Mail – sie erzielt auf Social Media möglicherweise nicht das gleiche Ergebnis!
Welche Kanäle kann man testen
Alle Kommunikationskanäle können getestet werden. Wir erklären Ihnen drei – unsere Favoriten:
Die Landing Pages ?
Für Landing Pages können verschiedene Elemente zur Probe gestellt werden. Zum Beispiel Bilder, CTAs (Platzierung, Form, Text).
Die E-Mails ?
Für Ihre E-Mails können Tests zum Text, zu den Bildern, zu den CTAs, zum Design, zur Betreffzeile, zum gewählten Ton, zur Versandzeit und zum Versandtag eingerichtet werden. A/B-Tests für E-Mails helfen dabei, Ihre Öffnungsraten, Ihre Conversion-Raten usw. zu optimieren
Die SMS ?
Sie können Tests an SMS durchführen. Die Elemente, die Sie testen können, sind die Call-to-Actions, der Ton, der für die Ansprache Ihrer Kontakte verwendet wird, der Text sowie auch die Uhrzeit und der Versandtag der SMS.
Aus allen erzielten Ergebnissen Schlussfolgerungen ziehen
Sie kennen nun die Variablen, die Sie testen sollten, wie Sie sie testen und wie Sie die Ergebnisse Ihres A/B-Testing interpretieren. Und jedes Ergebnis hat eine Auswirkung: Ändert sich die Klickrate nicht, wenn Sie die Farbe Ihres CTA ändern? Sehr gut – das ist ein Bereich, in dem Sie das visuelle Erscheinungsbild Ihrer Marke anzeigen können. Liegt Ihre Klickrate deutlich höher, wenn Sie eine Frage stellen? Dann behalten Sie diesen Parameter für Ihre nächsten Tests bei!
Sie wissen jetzt alles, um ein A/B-Testing umzusetzen und Ihre Ergebnisse zu optimieren.
Bonus-Tipp ?
An die Stichprobenbildung denken ?
Die Größe der Stichprobe ist entscheidend für ein erfolgreiches A/B-Test. Je größer Ihre Stichprobe ist, desto statistisch aussagekräftiger werden Ihre Ergebnisse. Es gibt Tools, um die ideale Größe basierend auf Ihrem Projekt zu berechnen, auch wenn Sie die Größe selbst abschätzen können. Wir empfehlen Ihnen, Ihr A/B-Testing mit 10 % Ihrer Stichprobe über einen Zeitraum von 24 Stunden zu testen
Die Tools für A/B-Testing
Viele Tools können Ihnen helfen, A/B-Testing ganz einfach umzusetzen. Ich werde Ihnen dennoch von Webmecanik Automation erzählen: A/B-Tests lassen sich auf der Plattform in wenigen Klicks konfigurieren. Sogar die Nutzung von Künstlicher Intelligenz ist möglich, um den Prozess zu vereinfachen.

Optimieren Sie Ihre Kampagnen mit A/B-Testing! Legen Sie Ihre Ziele fest, wählen Sie die richtigen Key Performance Indicators (KPIs) und lassen Sie sich von Webmecanik Automation führen. Indem Sie die detaillierten Ergebnisse Ihrer Tests auswerten, identifizieren Sie die Elemente, die am besten passen, und passen Ihre Strategien entsprechend an. Ergebnis: mehr qualifizierte Leads und eine bessere Kapitalrendite.
Lesen Sie auch: So führen Sie A/B-Testing in Ihren E-Mails mit Webmecanik Automation durch.

